Stadthistorie Hannover
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Die Leintorbrücke nächster Vergleich

Die 1320 erstmals urkundlich erwähnte Leintorbrücke in Hannover bildet einen historischen Übergang über die Leine, der ursprünglich die Altstadt über die Leineinsel mit der Calenberger Neustadt verband. Die 1713 als Einbogenbrücke aus Sandsteinquadern errichtete Struktur liegt außerhalb des ehemaligen Leintors. Unmittelbar rechts angrenzend befindet sich das Leineschloss. Dessen Baugeschichte begann nach der Entscheidung Herzog Georgs von Calenberg 1636 zur Residenzstadt, woraufhin ab 1637 der Umbau eines 1291 gegründeten und 1533 säkularisierten Minoritenklosters erfolgte. Der markante Leineflügel prägt die steinerne Flussansicht. Die weitere anliegende Architektur der Leineinsel bestand aus einer dichten Struktur von Fachwerkhäusern, die eng an den Flusslauf gebaut waren und das urbane Bild seit dem späten Mittelalter dokumentierten. Während der alliierten Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg, primär am 26. Juli und 9. Oktober 1943, wurde die historische Fachwerkbebauung am Leineufer weitgehend zerstört und in der Nachkriegszeit nicht wieder aufgebaut. Das Leineschloss erlitt 1943 schwere Beschädigungen und wurde nahezu vollständig zerstört. Der Wiederaufbau des Schlosses erfolgte zwischen 1957 und 1962. (Foto alt:Koberg)

An der LeintorbrückeAn der Leintorbrücke
An der Leintorbrücke An der Leintorbrücke

Alle Vergleiche des Standorts Schloßstraße/ Ernst-August-Straße

1350
1822
1888
1926
An der LeintorbrückeAn der LeintorbrückeBlick über die Leinebrücke Richtung Beginenturm.